Pressemitteilung, vom 21. April 2021

DIE WALDBÜHNE IN BENNECKEN­STEIN WIRD FESTIVAL-FEIN.

Kulturrevier Harz e. V. trifft erste Vorbereitungen für das diesjährige Festival der Darstellenden Künste THEATERNATUR um die Waldbühne in Benneckenstein. Nicht nur der Winter wird ausgetrieben. Sicher ist: Der Verein hat einiges vor, um das Gelände wie auch das Festival noch attraktiver zu machen.

Mit einem großen Arbeitseinsatz startete am Wochenende 16./17. April 2021 der Veranstalter Kulturrevier Harz e. V. in die Festival-Saison 2021 und begann mit umfangreichen Vorbereitungen und Umbauarbeiten um und am Haupt-Festival- Gelände der Waldbühne in Benneckenstein. Die Outdoor-Anlage im Wald direkt gegenüber dem ehemaligen Traditionslokal „Waldschlösschen“ gelegen wurde aus dem Winterschlaf geweckt und für die neue Saison hergerichtet. Aber auch umfangreiche Umbau- und Ergänzungsarbeiten sind geplant, die bis zum Festivalbeginn am 06. August 2021 beendet sein und die Waldbühne in gewohntem, aber auch neuem Bild zeigen werden.

DAS FESTIVALGELÄNDE

Die maroden Geländebebauungen der letzten Jahre sind abgetragen. Hier greifen neue Konzepte. So wurden drei in ansprechenden Festival-THEATERNATUR- Blautönen gestaltete mobile Container angeschafft, die derzeit aus- und umgebaut werden und erstmals Festival-Technik, -Gastronomie und Kassenbereich beherbergen werden. Sie können zukünftig das ganze Jahr für Veranstaltungen an der Waldbühne genutzt werden.

Dafür engagieren sich auch Handwerksbetriebe der Region, die die aktuellen Arbeiten hilfreich unterstützen und mittragen. So auch Carsten Hecht, Zimmerermeister und Inhaber der Zimmerei „Der Holzhecht“, der das Festival für gut und wichtig für die Region hält: „Festivals machen einfach Spaß. Und für Benneckenstein ist das THEATERNATUR das Wichtigste, das in den letzten Jahren passiert ist. Weil wir erstmals Zugriff haben auf eine Aufmerksamkeit, die wirklich weitreichend, ja überregional ist.“

Mit den geplanten in den THEATERNATUR-Farben gestalteten Containern solle sich, so Hecht „ein einheitliches wiedererkennbares Bild ergeben, das auch einen gehobenen Anspruch erkennen lässt.“

DIE WALDBÜHNE ALS KULTURELLES ZENTRUM

Der Bürgermeister von Benneckenstein, Kay Rogge, spricht sich ebenfalls mit Nachdruck für das Festival und die damit einhergehenden notwendigen Infrastrukturmaßnahmen aus, und er hat gute Gründe dafür: „Die Waldbühne ist zusammen mit der Waldschneise nicht nur ein bedeutendes kulturelles Zentrum von Benneckenstein, nein, sie wurde vor nunmehr über 70 Jahren auch komplett in Eigenleistung erschaffen. Es freut mich, dass unsere Bühne in Vereinsarbeit nun zu neuem Leben erweckt wurde. Neben der Erneuerung der Infrastruktur sind es vor allem die hochanspruchsvollen Aufführungen aller Metiers, welche den Ruf Benneckensteins über die Stadtgrenzen hinaustragen. Genau das war es auch, was die Erbauer*innen, damals im Jahr 1950, bezweckten. Hier wieder anschließen zu können, erfüllt mich als Bürgermeister mit besonderem Stolz und ich bedanke mich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Finanziert und gefördert werden die für das Festival nötigen Infrastruktur- maßnahmen sowohl aus Eigenmitteln des Vereins Kulturrevier Harz e. V. sowie durch Mittel aus dem Förderprogramm „Neustart Kultur“ der „Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“ und in Zusammenarbeit mit der DTHG, der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft. Das Projekt wird mit etwa 100 000 Euro gefördert, wobei ein 10-prozentiger Eigenanteil zu leisten ist.

Neu in diesem Jahr ist darüber hinaus das sogenannte „Wald|Mobil“ – eine mobile Bühne, die zum Festival, in Zukunft aber auch für andere Veranstaltungen wie Lesungen oder Konzerte zur Verfügung steht und ebenso außerhalb des Bereiches der Waldbühne Einsatz finden soll. Geplant ist eine über das Festival hinausgehende Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Seitab der Stadt“. Ein neues Projekt, das der Verein ins Leben ruft und über das zukünftig noch berichtet wird. Nutzbar ist das

„Wald|Mobil“ auch für Veranstaltungen für und an Schulen und ähnlichen Orten.

Unterstützt wird das Festival unter anderem von verschiedenen Fördermittelgebenden. So vom Land Sachsen-Anhalt, vom Landkreis Harz, der Karl-Heinz und Annemarie Hemeyer- Stiftung, der Stiftung Niedersächsischer Volksbanken und Raiffeisenbanken, von KulturAllianzen der Allianz-Kulturstiftung sowie vom Fonds Soziokultur.

Ebenfalls von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG), dem Fonds der Darstellenden Künste – TakePart, TakeAction, TakePlace, im Rahmen von NEUSTART KULTUR, der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgelegt wurde. Ebenso vom Nationalen Performance Netzwerk.

Auch dafür ein besonderes Dankeschön vom Kulturrevier Harz e. V.!